Google-Reader ab Juli eingestellt

Wie eine vermeintliche Bombe platzte die Meldung in die IT-Welt: Google stellt seinen Reader ein. Was für die einen eine Katastrophe,  für Jörg Wirtgen vom Heise Verlag einen Vertrauensverlust darstellt, ist für andere eine ganz normale Entscheidung eines Konzerns. Doch was nun, welcher Reader soll es denn nun sein. Wie wäre es denn mit Feedly dachten anscheinend schon hundertausende User. Und damit kann das gewohnte digitale Leben wohl weitergehen.

Doch halt wirklich das gewohnte Leben? Da existieren doch anscheinend tatsächlich einige Leute, die sich mittlerweile für einen Reader nicht wirklich begeistern können und ketzerisch fragen: Wer braucht schon RSS? Tja, wie sieht es damit aus? Auch Thomas Cloer twitterte gestern noch, er sei schon lange wieder weg von RSS und verlasse sich auf zwei Handvoll Quellen und Twitter. Ist die Einstellung des Readers also gar nicht so verkehrt von Google? Ahnt man in Mountain View, dass der Trend weg von RSS geht und man sich besser auf andere Segmente stürzen sollte? Mal schauen! Vielleicht aber haben die Entscheider auch das Gespür für den Markt verloren und ihre Entscheidung sorgt wirklich für einen so großen Vertrauensverlust, dass Neuerungen darunter leiden werden?

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