Zum 10. Geburtstag: itsa 2018 oder Das Prinzip Messe lebt

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Wieder ist eine it-sa über die Bühne gegangen – und wie! Offensichtlich kennt der Branchentreff in Nürnberg mittlerweile nur noch eine Richtung, nach oben! Denn auch in 2018, dem 10. Messejahr, ist die Veranstaltung wieder gewachsen. Statt 630 Aussteller nun 696, ein Flächenplus von 20%, deutlich internationaler bei Besuchern und Ausstellern und 12 Prozent mehr Besucher als 2017. Wenn man über 10 Jahre hinweg ständiges Wachstum verzeichnet, dann sind in der Frankenmetropole wohl einige Dinge richtig gemacht worden. Ein Vergleich mit der Entwicklung anderer IT-Messen, den Standorten Hannover und Stuttgart etwa, belegt dies eindeutig. Statt Schrumpfen oder Einstellung von Messen, kontinuierliches Wachstum. Aber es ist wohl zwei Dingen geschuldet, der Konzentration auf ein Thema und der Tatsache, dass mittlerweile auch dem letzten Anwender klar wurde – IT ohne Security stellt eine Gefahr dar, eine Gefahr für die Gesellschaft und für jedes einzelne Unternehmen. Erhalte ich also an einem fixen Ort einen breiten Überblick über den Markt, dann ist das Gespräch, das Fachsimpeln Aug-in-Aug immer noch attraktiv und zielführend!

So verwundert es auch nicht, dass die Aussteller absolut zufrieden waren. Das schlechteste Urteil, das ich gehört habe, lautete: „Die Messe entspricht unseren Erwartungen.“ Ansonsten reichten die Urteile von toll, über klasse, hoch zufrieden bis hin zu „super, unsere kühnsten Ziele wurden übertroffen!“ Dabei überzeugt die Aussteller die Qualität der Besucher, Fachpublikum und Entscheider, während die Besucher mittlerweile zu jedem Aspekt der IT-Security alle relevanten Marktteilnehmer vor Ort antreffen. Ergänzt um ein umfangreiches Kongressprogramm und einen neuen Startup-Wettbewerb untermauert die NürnbergMesse den Anspruch der it-sa als führende IT-Security Messe. Nur das Forenprogramm kann da mittlerweile nicht mehr mithalten, denn vieles was dort angeboten wird ist eher unter Unternehmens- und Produktpräsentation denn Information zu verstehen.

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Und der Rheinländer ist sich bereits jetzt sicher: Vom 08. Bis 10. Oktober 2019 geht es zum „jecken Jubiläum“ wieder nach Nürnberg!

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Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Vergangene Woche fand in Nürnberg zum fünften Mal die Fachmesse der IT-Security-Fachwelt statt, die it-sa. Und es war für alle Beteiligten eine rundum gelungene Veranstaltung. Die NürnbergMesse GmbH freute sich über ein Plus an Ausstellern (7 Prozent), einem Wachstum von 50 Prozent bei den Ausstellern aus dem Ausland, größerer vermieteter Fläche und einem Besucherzuwachs von 10 Prozent gegenüber 2012. Alle Aussteller mit denen ich gesprochen haben waren durchgängig von der Qualität der Gespräche und der Besucher sehr angetan.

Dem Besucher bot die Messe wieder einmal die Gelegenheit, sich komprimiert einen Überblick zu allen Aspekten der IT-Sicherheit zu verschaffen und mit der dieses Mal im Messeticket inklusiven Besuchsmöglichkeit der Veranstaltungen des Kongresses eine überaus kostengünstige Weiterbildungsveranstaltung.

Selbstverständlich haben die Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate ihr Scherflein dazu beigetragen, dass das Thema IT-Sicherheit nochmals stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der Unternehmen gerückt ist. Es war wohl nie so einfach für die IT-Abteilungen ihren Reiseantrag zur Messe zu begründen. Aber in Nürnberg hat man sich auch bemüht, das Potenzial das dieses Thema bietet zu nutzen und mit der kostenlosen Teilnahme am Kongress die Attraktivität der Veranstaltung nochmals gesteigert.

Dabei fiel mir besonders angenehm auf, dass gerade deutsche Anbieter einige hochinteressante Produkte vorstellten, die die IT-Sicherheit von Unternehmen und Anwendern maßgelich verbessern können. Dazu zählte etwa das Hannoveraner Startup Tutao GmbH mit seiner einfachen Ende-zu-Ende E-Mail-Verschlüsselung Tutanota, die in den kommenden Wochen für Unternehmen als SaaS-Lösung verfügbar ist und Ende des Jahres als kostenloser Service für Privatanwender bereitgestellt wird. Oder aber die NetUSE AG die mit Seculert einen Cloud-basierten umfassenden Dienst zum Schutz der IT-Infrastruktur vor Malware und Advanced Persistant Threats anbietet, die etwa Botnet-Überwachung, automatisierte Traffic-Logfile-Analyse oder eine API zur Integration in die bestehende Sicherheitslösung ermöglicht. Alles in allem ein Mut machender Beleg dafür, dass IT-Sicherheit an Bedeutung gewinnt auch und gerade in Deutschland!